4167
post-template-default,single,single-post,postid-4167,single-format-standard,stockholm-core-2.4,select-child-theme-ver-1.1,select-theme-ver-9.6.1,ajax_fade,page_not_loaded,popup-menu-fade,,qode_menu_,wpb-js-composer js-comp-ver-7.1,vc_responsive

LWL Museum

Auf den ersten Blick scheint es ein Nebeneinander von völlig ungleichen, verschiedenen Malstilen zu sein, die das LWL Museum Münster in der aktuellen Sonderausstellung „Sommer der Moderne“ zusammengestellt hat. Man sieht Landschaftsdarstellungen, die vom Fernweh eines Eugen Brachts zeugen und Portraits in farbenfrohen, pastos aufgetragenen Ölfarben von Peter August Böckstiegel. Daneben die eher monochromen Portraits und Zeichnungen von Bernhard Pankok. Des Weiteren haben wir noch den Glaskünstler Melchior Lechter vertreten, der Kirchenfenster gestaltete. Sehr dynamisch wird es mit Ida Gerhardi: Ihre impressionistischen Malereien zeigen diverse Tanz- und andere Alltagsszenen in den Cafés und Kneipen von Paris und Berlin. Und dann wären da noch die, meist in zwei oder drei Grundfarben gehaltenen, Quadrate von Josef Albers, die vielen sicherlich bekannt sind.

Warum treffen diese doch recht unterschiedlichen Werke und Kunstrichtungen in einer Ausstellung aufeinander? Nun, die Antwort ist ganz einfach: Die sechs Künstler/-in stammen alle aus Münster bzw. Westfalen oder haben hier länger gelebt. Auch wenn sie später „auszogen“ nach München, Dresden, Paris und anderswo, sind sie doch heimatverbunden geblieben, haben immer wieder in Münster und Umgebung ausgestellt und das LWL Museum hat schon früh eine vielschichtige Sammlung aufgebaut. Mit dem „Sommer der Moderne“ werden etwa 130 Werke aus dem eigenen Museumsbestand (!) gezeigt.

Tipp: Anschauen! (Noch bis 3. Sept. im LWL Museum Münster)

13.08.2023

LWL Museum

LWL Museum

LWL Museum

LWL Museum

LWL Museum